Im Rahmen des Projekts „Jugend entscheidet“ haben rund 270 Schüler der achten Jahrgänge der Luise-Chevalier-Oberschule, der Realschule und des Gymnasiums ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft ihrer Stadt entwickelt. In Workshops erarbeiteten sie verschiedene Themen, die anschließend im Syker Theater vorgestellt und von allen Teilnehmern diskutiert und abgestimmt wurden. Die vier wichtigsten Anliegen wurden schließlich als offizielle Anträge an die Politik weitergeleitet.

Zu den zentralen Forderungen gehört frei zugängliches WLAN an Schulen und öffentlichen Orten, um digitale Informationen im Schulalltag besser nutzen zu können. Außerdem wünschen sich die Schüler Verbesserungen im Busverkehr, etwa häufigere Verbindungen und mehr Sicherheit an Haltestellen. Ein weiterer Schwerpunkt ist eine frühere Berufsorientierung bereits ab Klasse 8. Zusätzlich schlagen die Jugendlichen Ladestationen für E-Scooter und E-Roller an Schulen und wichtigen Treffpunkten vor.

Das Projekt ermöglicht es den Schülern, demokratische Prozesse kennenzulernen und ihre Interessen aktiv einzubringen. Nun wird die Politik die Anträge prüfen und über eine mögliche Umsetzung beraten.

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